Weisse Dörfer in Andalusien
Weisse Dörfer Andalusien

In der gebirgigen Naturlandschaft der Provinzen Cádiz und Málaga liegen verteilt zahlreiche weisse Ortschaften, die ein malerisches Bild inmitten der Bergketten abgeben und als „Pueblos Blancos“ bekannt sind. Typisch für das Ortsbild sind die weissgekalkten Häuser, die mit bunten Blumentöpfen geschmückt werden, und die schmalen, verwinkelten Gassen des Dorfgefüges.

Warum heißen sie weiße Dörfer?

Die weißen Dörfer liegen an den Hängen der Berge und haben eine einzigartige und charakteristische Architektur in Andalusien. Eine typische Architektur von weiß getünchten niedrigen Häusern, mit engen Gassen, Zickzack Wege und Schrägen, in denen ihre Sauberkeit und Ordentlichkeit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Ihr Ursprung reicht bis in die Vorgeschichte zurück, aber die wertvollen archäologischen Überreste dieser Städte zeugen von einer intensiven Romanisierung in ihrem Ursprung und einer späteren muslimischen Herrschaft, die mit der Eroberung des Königreichs Nazari durch die katholischen Mönche endet.

Nach der christilichen Rückeroberung wurden viele Kirchen, häufig auf den Ruinen früherer Moscheen, und Herrschaftshäuser errichtet. Der gotische, barocke und Renaissance- Baustil steht im starken Kontrast zu der maurisch geprägten Architektur der Dorfhäuser.

 Auswahl an sehenswerten „Pueblos Blancos“:

Casares

Nur wenige Autominuten von Estepona entfernt, liegt im Landesinneren auf 435 Meter Höhe das malerische Bergdorf Casares, welches zu einem der schönsten weissen Dörfer gehört. Es hat knapp 3000 Einwohner und wurde am Fusse der Sierra Bermeja auf einem Felsen erbaut.

Gaucin

Umgeben von Kiefern- und Laubwäldern liegt dieses Dorf in der Sierra de Ronda auf 600 Meter Höhe und nur 15 km von Casares entfernt. Unterhalb von den Überresten einer maurischen Festungsanlage, dem Castillo El Aguila, befindet sich das Dorf mit seinen weissen Häusern und engen Gassen, von denen viele nur für Fussgänger passierbar sind.

Grazalema

Wunderschön liegt diese Dorf inmitten des Naturparks “Sierra Grazalema” und ist aufgrund des hohen Regenaufkommens geprägt von einer artenreichen Fauna. Dieser Ort beherbergt ein grosses Erbe aus der römischen und maurischen Zeit und gilt als eines der attraktivsten der Provinz. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Fuente Romana, die Kirche und die Pfarrkirche Parroquia

Zahara de la Sierra

Am Nordrand des Naturparks Sierra de Grazalema an den Hängen der Sierra del Jaral liegend, beherbergt dieses Dorf Reste einer alten maurischen Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert, die den Ort überragen und zudem eine fabelhafte Aussicht auf die schöne Naturlandschaft bieten.

Arcos de la Frontera

Die schöne Altstadt, die auf einem steilen Felsen oberhalb des Flusses liegt, ist eine absolute Attraktion. Enge Gassen, weisse Häuser und viele Stützbogen, die die Häuser miteinander verbinden , machen es so sehenswert. Auf einem Spaziergang kommt man an interessanten Stellen vorbei wie die Plaza del Cabildo, dem Rathaus, mehreren Kirchen, dem Schloss und vielen prachtvollen Bürgerhäusern. Arcos de la Frontera wird ausserdem von einer wunderschönen Landschaft bestehend aus Olivenhainen und Orangenbäumen umgeben.

Zuheros

Inmitten des Naturparks “Sierra Subbetica” liegt dieses weisse Dorf auf einer Höhe von 656 Metern. Von der ehemaligen maurischen Festungsanlage aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Olivenhaine. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Nuestra Senora de los Remedios aus dem 16. Jahrhundert, das Historische Museum und die in 4 km Entfernung liegende Höhle der Fledermäuse.

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