Baeza
Historische Altastadt in Baeza

Die Stadt Baeza mit ihren knapp 20.000 Einwohnern gehört zur Provinz von Jaén und liegt im nördlichen Teil von Andalusien. 
Nur 48 km nordöstlich von Jaén entfernt, in einer Bergregion und am rechten Ufer des Flusses Guadalquivir gelegen, war diese Stadt bis zum Ende des 16. Jahrhunderts das demografische Zentrum des Königreiches von Jaén und ist bis heute noch der historische Höhepunkt dieser Region. Das gesamte Stadtbild von Baeza ist geprägt vom Renaissance-Stil mit ruhigen Gassen und gelbgoldenen Stein.
Aufgrund des grossen historischen Erbes wurde Baeza gemeinsam mit Úbeda im Jahre 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Insgesamt finden wir hier weit über 80 ausgewiesene Sehenswürdigkeiten.
Das Klima ist Mediterran mit kalten Wintern und Temperaturen bis zu -2 Grad. Die Sommer hingegen sind sehr warm mit Höchstwerten bis zu 40 Grad. Die Regenzeit beginnt zum Ende des Herbstes hin und dauert an bis zum Frühlingsanfang.

Geschichte

 

Alle Kulturen haben hier ihre Spuren hinterlassen: die Iberer, die Römer, die Westgoten und die Araber. Funde und Hinweise auf Menschenleben aus der Kupferzeit beweisen, dass Baeza ebenfalls eine prähistorische Stadt ist. 
Im Jahre 1227 eroberte Ferdinand III. die Stadt und machte sie zu einer bedeutenden Bastion für die Rückeroberung des Al-Andalus. Während des 15. und 16. Jh. verzeichnete sie dank der Entwicklung der Landwirtschaft, des Handels und der Industrie einen bedeutenden Bevölkerungszuwachs. 
In dieser Epoche entstanden u.a. die Universität, die Kathedrale, das Gefängnis- und Justizhaus und der Salcedo-Palast.