Cádiz
Altstadt in Cádiz

Cádiz ist mit 3000 Jahren die älteste Stadt Europas und hat knapp 125.000 Einwohner. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz an der Atlantikküste und erhebt sich auf einer Landzunge, die in die Bucht von Cádiz vorspringt. Die Altstadt besteht aus den Vierteln El Pópulo, La Viña und Santa María, die im starkem Kontrast zu der modernen Neustadt stehen. Die Altstadt ist geprägt von engen Gassen und kleinen Plätzen.
Die Bucht von Cádiz und ihre Strände sind ideal für alle Wassersportarten und auch finden hier zahlreiche nautische Veranstaltungen statt.
Das Klima ist vom Meer geprägt und die Durchschnittstemperatur liegt bei 18 Grad.  Im Sommer sind Temperaturen um 30 Grad angenehm, die aber je nach Windrichtung bis auf 40 Grad steigen können. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber bei 12 bis 18 Grad.

Geschichte

 

Um 1100 v. Chr. wurde diese Stadt von den Phöniziern gegründet und gaben ihr den Namen Gadir. Während des karthagischen und später römischen Reiches war Cádiz immer eine sehr wohlhabende Stadt. Ab dem Jahre 711 herrschten die Araber bis der spanische König Alfons X die Stadt in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert zurückeroberte. 
Im 15. Jahrhundert blühte die Stadt auf, denn durch die günstige geografische Lage am Atlantischen Ozean galt sie gewissermaßen als das Tor nach Amerika. Das 18. Jahrhundert wurde mit dem Monopol für den Überseehandel schliesslich zum goldenen Zeitalter dieser Stadt.

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