Huelva
Kathedrale in Huelva

Huelva ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Westen Andalusiens und grenzt an das benachbarte Portugal. Mit ihren knapp 140.000 Einwohnern ist die Stadt heute ein Zentrum der Petrochemie und des Fischfanges geworden. Sie liegt an der Mündung des Flusses Odiel, der hier in den Atlantik fliesst und am berühmten Nationalpark Coto de Doñana.  Die breiten Verkehrsstrassen, Hochhäuser, vielen Einkaufsstrassen und grossen Parkanlagen lassen Huelva sehr modern erscheinen.

 
Hier an der Costa de la Luz erstrecken sich herrliche und feinsandige Strände mit einer Länge von insgesamt 120 km, die optimale Bedingungen für jegliche Art des Wassersports bieten. Besonders hervorzuheben sind die Strände von El Rompido und Isla Canela.  Aber auch Landschaften von besonderer Schönheit wie die Marismen und  die Sierra Morena sind vorzufinden, wo man Fahrradfahren und Wanderungen unternehmen kann. Die vielen Kulturen der Vergangenheit hinterliessen ausserdem ein grosses geschichtliches Erbe mit wunderschönen Moscheen, Kirchen und sehenswerten Denkmäler.

 
Auf Grund seiner Lage genießt diese Provinz im Süden von Spanien durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr und besitzt ein mediterranes Klima mit milden Sommer- und Wintertemperaturen.

 

Geschichte

Die Geschichte Huelvas geht bis in das 1. Jahrtausend vor unserer Zeit zurück. Tartesser und Phönizier bauten den Bergbau im Landesinneren aus  und verwandelten Huelva in eine Handelsstadt. Nach dem Untergang des Römischen Reiches herrschten eine kurze Zeit die Westgoten und Byzantiner bis im 8. Jahrhundert die Mauren das Land eroberten. Im Jahre 1262 ging es im Zuge der Rückeroberung an die Christen und stand unter der Herrschaft von Alfonso X. 
Im 15. Jahrhundert stachen von dieser Provinz aus die Schiffe von Christoph Kolumbus in See und die Hafenstädte erlebten eine Epoche von grösster Bedeutung.