Grazalema
Blick auf das Bergdorf Grazalema

Das kleine Bergdorf  mit knapp 2200 Einwohnern liegt idyllisch auf 800 Metern inmitten des Naturparks „Sierra Grazalema“ in der Provinz Cádiz. Er ist einer der schönsten Orte, die auf der bekannten Route der  „Weissen Dörfer“ liegen und bekam für seine Dorfverschönerung eine Auszeichnung. Die Sierra de Grazalema besitzt eine artenreiche Fauna und Flora. Ganz bekannt der Pinsapo Wald, einer von nur vier übriggebliebenen Wäldern dieser Tannenart europaweit.
Mit 1657 Metern ist der Pico del Pinar die höchste Erhebung der Sierra, die seit 1977 von der UNESCO als Biosphärenreservat geschützt ist.
Landwirtschaft und Handwerk waren die ursprüngliche  Lebensgrundlage der Einwohner, doch rückt heute immer mehr der Tourismus in den Vordergrund. Ganz besonders Naturliebhaber, Wanderer und Kletterer kommen in diesem Gebiet auf ihre Kosten.
Aussergewöhlich ist hier das Klima, denn Grazalema gilt als der regenreichste Ort Spaniens. Die Wintermonate sind sehr kalt und Schnee bedeckt die Gipfel der Berge.

Geschichte

Der Ursprung Grazalemas geht auf phönizische und römische Siedlungen zurück und wurde unter der maurischen Herrschaft weiter ausgebaut. Typisch wie in Nordafrika vorzufinden sind die weiss getünchten Häuser und engen verwinkelten Gassen. Der Ort erhielt von den Arabern den Namen Gran Zulema.
Im Jahre 1485 wurde der Ort von den Katholischen Königen zurückerobert und im 17. Jahrhundert setzte ein wirtschaftliches Wachstum mit der Herstellung der bekannten Grazalema Decken ein.

Mehr Informationen klicken Sie hier