Málaga
Blick auf Malaga von der Burg aus

In Südspanien, an der Costa del Sol, liegt die Küstenstadt Málaga, die mit ihren ca 560.000 Einwohnern zu einer der grössten Städte Andalusiens zählt. Sie liegt an einer Meeresbucht und wird umgeben vom Naturpark „Montes de Málaga“ mit dichten Kiefernwäldern. Zwei Flüsse durchqueren diese Stadt: der Guadalhorce und Guadalmedina, die im Mittelmeer münden und für viele Vogelarten Nistplätze bieten.

Die Durschnitts-Temperatur liegt bei 18 Grad und es herrschen milde Winter. In den Monaten Juni bis September kann es mitunter heiß werden. Die Niederschlagsmenge ist gering und fällt hauptsächlich im November und März.

Das Klima, die schönen Strände und vielen Sehenswürdigkeiten machen Málaga ganzjährig zu einem beliebten Urlaubsziel.

Geschichte

Málaga, die Hauptstadt der Costa del Sol, hat eine bis ins 8. Jahrhundert vor Christus reichende Geschichte. Die ersten Siedler waren die Phönizier, später wurde der inzwischen gewachsene Ort von Karthago regiert und letztendlich waren es die Römer, die aus dem ehemaligen „Malaka“ eine Stadt machten. Im Jahre 711 übernahmen die Araber die Herrschaft über Málaga und regierten jahrhundertelang bis schliesslich 1487 die spanischen Herrscher die Stadt zurückeroberten.

Die ersten Spuren der Stadt finden sich bei den Ausgrabungen des römischen Theaters im Zentrum der Stadt. Gleich dahinter steht am Berg Gibralfaro die arabische Alcazaba inmitten von Gärten, wo sich hier zu Füssen das arabische Malaga entwickelte. Vom Hafen aus betrieb man Handel mit den bedeutendsten Küstenstädten des Mittelmeeres und die Eroberung durch die Christen bedeutete einen weiteren Impuls für die Stadtentwicklung – es entstanden eine Kathedrale, Kirchen, Paläste und zahlreiche Herrenhäuser, die heute bewundert werden können.