Estepona
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Estepona mit mehr als 67.000 Einwohnern liegt in der Provinz von Málaga im östlichsten Teil der Costa del Sol und ca. 80 km vom Flughafen entfernt. Das ehemalige Fischerdorf mit der insgesamt 22 km langen Küstenlinie ist im Laufe der Jahre zu einem sehr beliebten Touristenziel geworden. Die Altstadt hat einen ausgeprägten andalusischen Charakter und das Aufeinandertreffen  alter und neuer Architektur, historischer Denkmälern und herrlicher Strände verleiht dem Ort eine ganz besondere Note.
In Estepona herrscht ein typisches, ganzjährig warmes Mittelmeerwetter vor. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 17 Grad und  im Winter fallen die Temperaturen selten unter 10 Grad, während  sie im Sommer bis auf 40 Grad steigen können. Die Niederschlagsmenge ist gering und fällt in den kälteren Wintermonaten.

Geschichte

Funde beweisen, dass Estepona bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war, aber es waren die Phönizier, die vor knapp 3000 Jahren den Grundstein zur heuten Stadt legten. Sie kontrollierten den Fischfang und bauten Salzfischfabriken. Unter der Herrschaft der Römer wurde diese Tradition weitergeführt und entwickelte sich zu  einer wichtigen ökonomischen Einnahmequelle. Reste aus jener Epoche sind die Torre del Río Guadalmansa und die römischen Thermen.
Vom 8. Bis zum 15. Jahrhundert wurde Estepona von den Arabern beherrscht, die ein grossartiges Erbe an Kultur und Wissen hinterliessen.
Im Jahre 1456 wurde die Stadt von Enrique IV de Castilla zurückerobert, aber erst unter Felipe V erhielt sie ihre Selbstständigkeit. Wichtige Wirtschaftsfaktoren waren die Fischerei, Landwirtschaft und Viehzucht. Seit den 70er Jahren kam ein neuer bedeutender Wirtschaftszweig hinzu, der Tourismus.