Conil de la Frontera
Strand in Conil

Der Ort befindet sich in der andalusischen Provinz von Cádiz und liegt an der Costa de la Luz am atlantischen Ozean. Ein typisches Dorf in Andalusien mit arabischen Einflüssen, erkennbar an den engen Gassen, weissen kleinen Häusern und den vielen Marktplätzen.
Das ehemalige Fischerdorf zählt mit seinen weissen Sandstränden und hervorragender Gastronomie zu einer der attraktivsten Urlaubsziele Andalusiens. Die Strände sind bekannt für die hohe Wasserqualität und den feinen hellen Sand. An dem 16 km langen Küstenabschnitt findet man sowohl einsame Badebuchten, als auch breite weitläufige Strände, die zu den schönsten Spaniens zählen.
Conils wirtschaftliche Grundlage ist heute der Tourismus, aber auch Landwirtschaft, Viehzucht und Fischfang haben Ihren Anteil. 
Das Klima in dieser Region ist mediterran und wird geprägt von jahreszeitlich bedingten Winden. In den Sommermonaten liegen die Höchsttemperaturen bei ca. 30 Grad und im Winter die Tiefsttemperaturen bei ca. 8 Grad. Der meiste Niederschlag fällt in den kälteren Wintermonaten von Januar bis März.

Geschichte

Die Geschichte Conils geht zurück bis in die prähistorische Zeit. Ca. 1200 vor Christus erweiterten die Phönizier die Stadt und führten eine neue Art des Thunfischfanges ein, die Almadraba, die auch heute noch angewandt wird. 
Es folgten die Karthager, die Fabriken zur Verarbeitung des Thunfisches bauten und später die Römer, die den Entwicklungsprozess um ein vielfaches noch beschleunigten. Als das Römische Kaiserreich langsam anfing zu zerfallen, profitierten die Wandalen, Byzantiner und Westgoten davon bis im Jahre 711 die Araber dieses Gebiet unter ihre Herrschaft nahmen.
Im Jahre 1265 wurde Conil von den Katholischen Königen zurückerobert und erhielt den Beinamen “De la Frontera” (Grenzort).