Die Mezquita von Córdoba
Der Säulenwald in der Moschee

Besichtigung der Moschee von Cordoba

Bei einem Besuch der Stadt Córdoba darf die Besichtigung der berühmten Moschee auf gar keinen Fall fehlen. Sie ist einzigartig auf der Welt und der Besuch ein unvergessliches Erlebnis.
Die Legende besagt, dass Fernado III bei der Übernahme von Córdoba im Jahre 1236 von diesem imposanten Gebäude faszieniert war, welches ausschliesslich zu religiösen Zwecken erschaffen und Ende des 10. Jahrhunderts vollendet wurde. Er beschloss, es nicht zu vernichten und  unter Wahrung seiner Gesamtheit eine christliche Kirche in diesen Komplex als Symbol für das enge Zusammenleben beider Kulturen zu integrieren.
Was besonders hervorsticht  ist der aussergewöhnliche Umbau der Gesamtanlage. Aus der Ferne sieht die Mezquita aus wie ein gigantisches Mausoleum und eine Steinmauer mit islamisch verziehrten Türen umschliesst den Komplex, aus dem  Dächer, Kuppeln, Pfeiler und die Kathedrale herausrragen. Im Inneren des Gebäudes liegt der berühmte Säulenwald, der aus elf Schiffen und Hunderten von Säulen besteht, die  durch eine doppelte Reihe von Hufeisenbögen miteinander verbunden sind. In der Mitte der Moschee befindet sich die Kathedrale, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde und ein wunderschönes  barockes Chorgestühl besitzt.
Die Mezquita gehört zu den grossartigsten Bauwerken der islamischen Baukunst  und ist 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Der heutige offizielle Name lautet Kathedrale Santa Maria de la Asunción (Tel. 957 470 512). Die Besuchszeiten variieren je nach Jahreszeit und es empfiehlt sich, sich vorher zu informieren. Die Eintrittskarten sind ebenfalls gültig für das Museum Obispado-Cajasur.